Freitag, 24. Mai 2019

Neue Terrasse, letzter Teil: Wir bauen uns eine Veranda, wie sie uns gefällt

Eine eigene Veranda, die so groß ist, dass ein ganzer Schimmel mit schwarzen Punkten bequem darauf Platz hat. So wie einst Kleiner Onkel bei Pippi Langstrumpf. Das habe ich mir seit meiner Kindheit gewünscht - neben einem Baum, aus dem Zitronenlimonade wächst, einem Kleber, der Autos fliegen lässt und einem kleinen Affen auf meiner Schulter. Den ersten dieser Wünsche hat mein Mann mir bereits erfüllt: Wir besitzen jetzt eine Veranda. Die ist zwar nicht so schön rosa wie die der Villa Kunterbunt - da haben die Herren in unserem Haushalt lautstark ihr Veto eingelegt -, aber groß genug für ein Pferd (das fehlt uns jetzt noch...), unsere Palettenlounge und sogar den Grill meines Mannes ist sie allemal.




Mit dem Bau unserer Pergola aus weißen Holzbalken samt Sonnenschutz haben wir den (vorerst) letzten Schritt auf dem langen Weg hin zu unserer neuen Terrasse vollendet. Keines unserer Renovierungsprojekte rund ums Haus war bisher so umfangreich, dass wir es in mehrere Etappen aufteilen mussten. Da mein Mann jedoch "nur" 30 Tage im Jahr Urlaub hat, die wir gern auch für Reisen mit unseren Kindern nutzen, und wir auch "nur" ein gewisses Budget zur Verfügung haben, das wir (ich) gern auch für gutes Essen, gute Schuhe und gute Bücher verwenden, blieb uns (mir) gar nichts anderes übrig, als uns ausnahmsweise mal ein bisschen in Geduld zu üben. Acht Jahre lang.




In den vergangenen Jahren ersetzten wir zunächst unsere Beton- durch eine Holztreppe, die von unserer höher gelegenen Terrasse in den Garten führt. Wir legten zudem ein üppig blühendes Hangbeet mit Flieder, Lavendel und Gräsern an, bauten später eine XXL-Lounge aus Paletten und errichteten dann, im vergangenen Frühjahr, eine neue Mauer aus Steinen anstelle der morschen Holzpalisaden, mit der wir nun unsere Terrasse seitlich stützen (ich berichtete).




Auf die letzte der fünf Mauerreihen setzte mein Mann schließlich noch ein etwa fünf Meter langes Geländer, das er selbst aus Holz baute. Weil wir damals schon wussten, dass wir den vorherigen Sichtschutz durch eine luftige Pergola ersetzen wollten, verankerten wir zwischen den Geländer-Elementen gleich mehrere längere Balken fest im Boden.




Die ursprünglich drei Meter langen Pfosten sahen zwar etwas seltsam aus, wie sie da jetzt etwa ein Jahr lang scheinbar grundlos in den Himmel ragten. Aber weil mein Mann stets "das muss so" brummte, wenn ich ihn danach fragte, glaubte ich ihm, dass das so muss. Schließlich hatte er unsere Pergola millimetergenau geplant. Und wenn ich schreibe, dass mein Bester etwas millimetergenau konstruiert, dann sitzt jedes Brett, jeder Balken, jede Schraube am Ende eines jeden Projektes auf den Millimeter genau an der vorgesehenen Stelle. Denn wenn der Herr sich etwas in den Kopf gesetzt hat (oder ich ihm), dann macht er es richtig (mich heiraten zum Beispiel). Darin ergänzen wir uns seit 16 Jahren hervorragend: Ich pfusche, mein Mann perfektioniert.




Weil ich weiß, dass alles hält, was er verspricht, kann ich unseren Hausherrn bei all unseren Bauvorhaben unbeaufsichtigt gewähren lassen. Das erspart uns professionelle Handwerker oder vergleichsweise teure Bausätze: Am liebsten und besten machen wir immer alles selbst.




Gewähren ließ uns übrigens auch das Bauamt unserer Stadt, bei dem wir eigens um Erlaubnis für den Bau unserer Pergola fragten. Das ist nämlich manchmal nötig beziehungsweise empfehlenswert, wenn man Nachbarn hat, die den ganzen Tag genau aufpassen, was sich hinter ihren Scheibengardinen so tut.




Ende April haben wir bei einem Baustoffhandel sieben Balken bestellt, die mein Mann eigenhändig abholte und zurechtschnitt. Während ich an einem Nachmittag in unserem Garten Balken für Balken weiß strich - und meine Lieblingshose wie immer gleich mit -, verschraubte mein Mann bereits die ersten Kolosse. Gemeinsam wuchteten wir die schweren Holz-Oschis in die Höhe, während wir immer wieder synchron auf unseren Leitern auf und ab kletterten. Zwei Tage benötigten wir, bis unsere Pergola fertig war. Das hat uns dann doch sehr überrascht: Hätten wir im vergangenen Frühjahr geahnt, dass der letzte Punkt auf unserer Terrassen-To-Do-Liste so schnell abgehakt werden konnte, hätten wir mit Sicherheit nicht so lang damit gewartet.




Einen weiteren Nachmittag brauchten wir schließlich doch noch, um unsere vier rechteckigen Sonnensegel anzubringen. Unser Baldachin besteht aus einem Stoff mit speziellem UV-Schutz und hält noch dazu leichten Regen ab. Mithilfe kleiner Klammern aus Edelstahl, die ich an den Längsseiten der Rechtecke befestigt habe, lassen sich die Stoffbahnen variabel auf den insgesamt vier Seilspanngarnituren unter den Balken hin- und herschieben. Wird kein Sonnenschutz benötigt, schieben wir ihn komplett unter unseren Balkon - ein spezieller Stab mit Haken hilft uns dabei (ich bin nämlich nur 1,64 Meter klein).  Im Winter - oder wenn sie mal schmutzig sind, weil sich diverse Vogelarten darauf entleert haben - kann ich die vier Segel relativ schnell abnehmen und bei Bedarf sogar in die Waschmaschine stecken.




Seit Anfang  Mai haben wir unsere Sonnensegel jetzt im Einsatz - und bisher noch keinen Grund zur Klage. Allerdings stehen die Ergebnisse unserer Langzeitstudie bezüglich der Haltbarkeit unseres relativ kostengünstigen Sonnenschutz-Systems noch aus. Wir haben uns bewusst gegen eine Terrassenüberdachung aus Glas oder ähnlichem Material entschieden: Wir genießen das Gefühl, unter freiem Himmel zu sitzen. Und wir lieben das Geräusch unserer Sonnensegel, die sich leicht im Wind aufblähen und uns zwischendurch glauben lassen, auf einem Schiff zu sein - inmitten unserer Kleinstadt.




Was jetzt noch fehlt, wäre ein Terrassenboden aus Holzdielen. Bis wir uns dazu irgendwann mal wieder aufraffen können (momentan sind unsere Gelenke und Geldbeutel noch zu strapaziert für weitere Vorhaben), bleiben wir bei unseren Granitplatten. Die waren ursprünglich mal weiß und sind jetzt anthrazitfarben. Wir haben sie kurzerhand mit Pflasterlasur dunkel gestrichen - wie auch unsere Einfahrt (ich berichtete hier über unsere Pflasterfarbe) und bald irgendwann unsere Kellertreppe.




Denn bei uns muss nichts bleiben, wie es mal war. So hat Pippi Langstrumpf es uns von kleinauf schließlich gelehrt: Wir machen uns unsere Welt, widdewidde wie sie uns gefällt.




Macht Euch die Welt, wie sie Euch gefällt !
Herzliche Grüße,
Sarah    


* Dieser Beitrag hält unbeauftragte und unbezahlte Werbung für die Werke von Astrid Lindgren. Bitte all ihre Bücher kaufen und lesen!

Sonntag, 31. März 2019

Glücksmomente 04-2019: Frühling, Vögel und frischer Hot-Milk-Cake

Frische Tulpen, ein Käsekuchen, der ausnahmsweise mal gelungen ist, ein selbstgenähtes Kleid, das wie angegossen passt, und zwei Mäuse, die sich vor Lachen auf dem Wohnzimmerboden herumkugeln: Es gibt im Alltag so viele Momente des Glücks, in denen das Herz vor Freude schneller hüpft. Je mehr Raum wir den schönen Augenblicken in Herz und Kopf schenken, desto weniger Platz haben die unschönen. Daher achte ich inzwischen bewusst auf die kleinen Freuden des Alltags - von denen es mehr gibt, als man vielleicht glauben mag. Drei bis fünf meiner Glücksmomente, die ich im Laufe einer Woche gesammelt habe, findet Ihr regelmäßig in dieser Rubrik:

Frühlings-Glück



Ich weiß nicht, wie oft ich in den vergangenen Wochen in den Frühling gestartet bin - stets in der Hoffnung, der Gute möge doch jetzt endlich dauerhaft bleiben und dann ab Juni bitte direkt in den Sommer übergehen. Voller Vorfreude habe ich unsere Gartenmöbel gesäubert, die Palettenlounge frisch gestrichen, sämtliche Kissen und Auflagen gewaschen.




Säckeweise habe ich unsere Einfahrt und die Beete von all den Blättern befreit, die von den Mammutbäumen unserer Nachbarn herunterfielen und auf unserem Grundstück landeten. Auch mein Hochbeet habe ich auf Vordermann gebracht, indem ich literweise Tauwasser mit dem Sandeimer der Mäuse abgeschöpft habe (Team "Grüner Daumen" hatte nämlich vergessen, Löcher in die Teichfolie zu bohren). Anfang der Woche habe ich zudem mein Paletten-Beet mit Paprika, Möhren sowie Pflücksalat bepflanzt und ein paar Ranunkeln vor die Haustür gestellt.




Nicht nur im Garten, auch im Haus ist jetzt alles bereit für das Frühjahr: Die Mäntel, Mützen und dicken Schals sind aus meinem Kleiderschrank verschwunden und haben Platz gemacht für meine FlipFlops, Tuniken sowie unter anderem Trägershirts. Unsere dunklen Vorhänge, dicken Decken und Felle aus dem Wohnzimmer liegen inzwischen wieder ordentlich verstaut in Kisten auf dem Dachboden. Dafür habe ich ein paar Osterhasen und bunt bemalte Eier im und vor unserem Haus verteilt.




Alle Zeichen stehen bei mir also auf Frühling - doof nur, dass er sich ständig wieder zurückzieht. Statt langanhaltendem Sonnenschein gab es bei uns zwischendurch wieder Regen und Sturm, statt Sonnenbrille trug ich morgens plötzlich wieder Handschuhe, als ich mit Oscar übers Feld lief.

So habe ich Anfang der Woche ein weiteres Mal unsere Gartenmöbel gesäubert, weil sie zwischenzeitlich so verlassen wirkten, dass sich zahlreiche Vögel darauf niederließen - und ihr Geschäft gleich mit. Auch unsere Einfahrt und Beete habe ich erneut von Blättern befreit, die ebenfalls von den Mammutbäumen unserer Nachbarn stammten, jedoch zunächst auf ihrem Grundstück gelandet waren - und nun, im zweiten Anlauf, bei uns.




Ich gebe jedoch die Hoffnung nicht auf, dass der Frühling bald auf Dauer bei uns bleibt. Jetzt, wo sämtliche Blätter aus unserem und allen benachbarten Gärten beseitigt wurden, weil ich sie alle einzeln aufgehoben habe, gibt es schließlich keinen Grund mehr, uns noch länger hinzuhalten.




Hot-Milk-Cake-Glück



Wenn unsere Mäuse Besuch haben - also jede Woche mindestens zweimal, gibt es bei uns jedes Mal Kuchen, Gebäckstückchen oder Eis. Kommen ihre Freunde direkt nach der Schule mit zu uns, essen sie bei uns mit: Dann mache ich Pizza, Spaghetti oder Mini-Burger. Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Goldene Regel: Nach dem Spielen geht bei uns kein Besuchskind mit leerem Magen nach Hause. Ich mag es, wenn die kleinen Großen zwischen all dem Toben kurz Pause machen, durchatmen, sich an unserem Esstisch versammeln, Schorle trinken und kräftig in einen Brownie beißen. Denn daran sollen sich unsere Mäuse mal erinnern können, wenn sie groß sind: An all die schönen Nachmittage im Sandkasten, auf dem Trampolin und im Planschbecken in unserem Garten mit ihren Freunden, Apfelschorle und Kuchen. "Unser Alltag ist ihre Kindheit" - dieser Satz hat einen festen Platz in meinem Hinterkopf.




Passend zur Freiluftsaison habe ich jetzt einen neuen Kuchen ausprobiert: Er nennt sich Hot-Milk-Cake. Das Milchkuchen-Rezept zählt laut einer Frauenzeitschrift zu den beliebtesten Kuchenrezepten im Internet. Und ich war bereits beim Lesen begeistert. Der Hot-Milk-Cake besteht aus wenigen Zutaten, die ich stets im Haus habe. Kein Schnickschnack, kein Chichi. Er ist schnell zubereitet und noch schneller verspeist. Mein neuer Lieblings-Blechkuchen passt zu jedem Anlass, macht keine Sauerei beim Essen, weil er keine Schokolade enthält, krümelt kaum, weil er schön saftig ist und schmeckt megalecker nach Waffeln.




Hier habe ich das Rezept für Euch, das ich wie immer nach unserem Geschmack leicht abgewandelt habe:      

Hot-Milk-Cake


Zutaten:


4 Eier
2 Tassen Zucker (ich nehme mittelgroße Tassen, keine "Humpen")
1 Päckchen Vanillezucker
275 Gramm Weizen- oder Dinkelmehl
1/2 Päckchen Backpulver
200 Milliliter Milch
150 Gramm Butter




Zubereitung:



Ihr verrührt zunächst die Eier in einer Schüssel und gebt dann Zucker, Vanillezucker, Mehl sowie Backpulver hinzu, bis daraus eine cremige Masse entsteht.
Jetzt gebt Ihr die Milch sowie die Butter in einen Topf und erhitzt das Ganze unter Rühren, bis die Butter flüssig ist. Nun nehmt Ihr den Topf vom Herd und schüttet die Milch-Butter-Mischung über die cremige Mehl-Masse. Anschließend gießt Ihr den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebt dieses für etwa 30 Minuten (Stäbchenprobe!) in den auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen. Wer mag, kann den Kuchen nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben, mit Früchten oder zum Beispiel Sahne garnieren.


Piepmatzdeko-Glück



Kerzen und Sterne im Winter, Blätter im Herbst, Blumen im Sommer und Vögel im Frühling: Meine Küchenfenster sind das ganze Jahr über dekoriert. Nicht nur, weil ich es mag, durch Scheiben zu blicken, die unsere Mäuse eigenhändig bunt gestaltet haben. Ich freue mich auch über den positiven Nebeneffekt, dass ich aufgrund der vielen Basteleien meine Fenster nicht so oft putzen muss. Vor lauter Piepmätzen fällt der Dreck dazwischen und darunter nämlich gar nicht doll auf. Zum ersten Mal haben wir jetzt das DIY ausprobiert, das ich auf den Blog Haus Nummer 13 (tinizuhause) entdeckt habe und schon lange testen wollte.




Nach den Vorlagen, die dort kostenlos erhältlich und schnell ausgedruckt sind, haben die Mäuse aus Tonpapier verschiedene kleine Vögel ausgeschnitten, die sie dann (auf der einen Seite) nach Lust und Laune mit Buntstiften bemalten. Auch die Zweige aus Washi-Tapes klebten die Zaubermaus und der Mäuserich auf die Fenster (die müssen nicht gerade sein, Äste sind es normalerweise ja auch nicht).




Ich mag die vielen kleinen Vögel in meiner Küche, die zwar nicht zwitschern können, mich aber trotzdem jeden Morgen freundlich begrüßen.




Macht Euren Alltag (und den Eurer Kinder) schön!
Herzliche Grüße,
Sarah  


Die Idee zum Wochenglück habe ich von der Bloggerin Fräulein Ordnung, die mich schon häufig inspiriert hat.
** Dieser Beitrag enthält unbeauftragte und unbezahlte Werbung für zwei Blogs und eine Küchenmaschine.









Sonntag, 27. Januar 2019

Glücksmomente 03-2019: Zwei Stiefel, eine Schublade und jede Menge Schnurzpieps-Stimmung

Frische Tulpen, ein Käsekuchen, der ausnahmsweise mal gelungen ist, ein selbstgenähtes Kleid, das wie angegossen passt, und zwei Mäuse, die sich vor Lachen auf dem Wohnzimmerboden herumkugeln: Es gibt im Alltag so viele Momente des Glücks, in denen das Herz vor Freude schneller hüpft. Je mehr Raum wir den schönen Augenblicken in Herz und Kopf schenken, desto weniger Platz haben die unschönen. Daher achte ich inzwischen bewusst auf die kleinen Freuden des Alltags - von denen es mehr gibt, als man vielleicht glauben mag. Drei bis fünf meiner Glücksmomente, die ich im Laufe einer Woche gesammelt habe, findet Ihr regelmäßig in dieser Rubrik:

Gummistiefelglück



Beim Schuhkauf bin ich meistens sehr oberflächlich: Ich beurteile Schuhe in erster Linie nach ihrem Aussehen, weniger nach Bequemlichkeit und schon gar nicht nach Funktionalität. Das gilt nicht nur für Stiefeletten und Pumps, auch bei Turnschuhen und selbst bei Badeschlappen lege ich großen Wert darauf, dass sie möglichst schön anzusehen sind. Tiefgründige Werte wie niedrige Absatzhöhe, Atmungsaktivität, genug Bewegungsfreiheit für alle zehn Zehen oder wärmendes Innenfutter spielen für mich in der Regel eine untergeordnete Rolle. Ich laufe eh die meiste Zeit barfuß und wenn meine Füße zwischenzeitlich mal in Schuhen stecken, sollen sie sich bitte nicht so anstellen. Eine große Ausnahme habe ich jetzt jedoch bei meinen neuen Gummistiefeln gemacht. 




Weil ich seit Jahren auf der Suche nach trittfesten Exemplaren war, die mich bei der Hunderunde, den Arbeiten im Garten und Spaziergängen am Strand sicher und trocken durch Matsch, Erde sowie nassen Sand bringen, bin ich sehr glücklich über den Neuzugang in meinem Schuhregal, den ich im Sale erstanden habe: ein Paar waschechte Hunter-Boots, wie sie auch die Hoheiten von Windsor tragen (und bis jetzt noch niemand in unserer Kleinstadt, aber das wird sich mit diesem Beitrag sicherlich ändern, wie ich die kopierfreudigen Damen kenne ;-)).




Anschmiegsam, leicht, bequem und wasserdicht haben meine Gummistiefel in dieser Woche bereits mehrfach den Tauglichkeitstest mit Bravour bestanden. Und weil meine neuen Boots selbst im dicksten Schlamm und den tiefsten Pfützen noch mega schön aussehen, dürfen sie anders als ihre vielen, vielen Discounter-Vorgänger, die ich in den vergangenen Jahren verschlissen und ausschließlich im Carport aufbewahrt habe, in unserem Haus wohnen. Sogar in unserem neuen Schuhschrank, den wir gebraucht erworben und in den vergangenen Tagen flottgemacht haben. Als Paradeexemplare unter all den Modellen, mit denen ich mich bisher umgeben habe, zeigen die zwei, dass man gleichzeitig hübsch sein und einen edlen Charakter haben kann.


Schmuckschubladenglück



Die Zaubermaus ist ein Mädchen, das mit Freude zum Ballett geht, Pferde mag, die Farbe Pink liebt, mit Puppen spielt und sich gern als Prinzessin verkleidet. Keine Sorge (das muss man nämlich in diesem Zusammenhang heute immer gleich betonen): Durch den täglichen Umgang mit ihrem Bruder beherrscht sie auch sämtliche Nahkampftechniken, kann 35 verschiedene Autogeräusche imitieren, akzeptiert die Farbe Blau in ihrem Kleiderschrank und kennt unter anderem die Namen der wichtigsten Ninjago-Figuren auswendig.




Kurz und gut: Die Zaubermaus liebt Ohrringe, Halsketten und Ringe - alles, was rosa ist und möglichst doll glitzert. Ihre stattliche Plastikschmuck-Sammlung hat sie bisher in einer kleinen Schmuckkiste aufbewahrt. Weil die Maus schon lange mit meinem Schmuckschrank geliebäugelt hat, der - von mir nur selten benutzt - im Schlafzimmer unnötig Platz wegnahm, habe ich ihr jetzt meinen Schrank geschenkt.




Was hat sich die Zaubermaus gefreut (und ich mich mit ihr), als sie ihre Einhornkette und Blümchen-Ohrringe endlich in ihren neuen Schrank einräumen konnte. Und was habe ich mich gefreut (und die Zaubermaus sich mit mir), als mir mein Mann für meine kleine, eigene Sammlung, die überwiegend aus Modeschmuck besteht, eine passende Schublade in meinen Kleiderschrank einbaute. 

Ich trage nämlich inzwischen nur wenig Schmuck und diese Teile täglich: meinen Ehering, meinen Verlobungsring, meine Kette mit unseren vier Namen und zwei Paar Ohrringe im Wechsel, die mir mein Mann und meine Mama geschenkt haben. Alle weiteren Ketten und Ohrringe sind ab sofort übersichtlich und ordentlich verstaut. 


Diebstahl zwecklos: Keine echten Klunker, sondern fast nur Modeschmuck - aber alles selbst bezahlt.

Schnurzpieps-Glück



„Die Kinder krakeelen, das Geschirr stapelt sich, der Nachbar mäht zu den unmöglichsten Zeiten den Rasen und die Katze hat Flöhe… doch das juckt mich nicht, denn ich mache mir eine schöne Tasse Tee, lehne mich zurück und für fünf Minuten ist mir alles einfach schnurzpieps“: Kein Wunder, dass ich mich von der Beschreibung sofort angesprochen fühlte, die auf der Tee-Verpackung stand. Und somit wanderte der Bio—Kräutertee mit dem witzigen Namen „Schnurzpieps“ direkt in meinen Einkaufswagen. Ich bin nämlich derzeit auf der Suche nach einem leckeren, losen Tee, den ich nach meinem 9-Uhr-Chai-Tee und vor meinem 16-Uhr-Milchkaffee den ganzen Tag über trinke, und probiere mich munter durch verschiedene Sorten. 




Die Schnurzpieps-Mischung aus Fenchel, Anis, Süßholz ist zwar schon recht lecker, aber noch nicht ganz das, was ich suche. Ich werde die Sorte in Zukunft jedoch häufig mal verschenken - an alle, die mit mir im Boot sitzen. Vielleicht probiere ich in den kommenden Tagen eine weitere Sorte der Bioteemanufaktur mit Sitz in Witzenhausen: Denn auch „Trotz dem Muffel!“ - zur Stärkung der Abwehr gegen all die Morgenmuffel, denen ich Frühaufsteherin immer wieder begegne - klingt für mich sehr verlockend.




Macht‘s Euch hübsch,
herzliche Grüße,
Sarah


Die Idee zum Wochenglück habe ich von der Bloggerin Fräulein Ordnung, die mich schon häufig inspiriert hat.
** Dieser Beitrag enthält unbeauftragte und unbezahlte Werbung für eine Gummistiefel- und eine Teemarke. 



Sonntag, 20. Januar 2019

Glücksmomente 02-2019: Die neue Leichtigkeit des Seins

Frische Tulpen, ein Käsekuchen, der ausnahmsweise mal gelungen ist, ein selbstgenähtes Kleid, das wie angegossen passt, und zwei Mäuse, die sich vor Lachen auf dem Wohnzimmerboden herumkugeln: Es gibt im Alltag so viele Momente des Glücks, in denen das Herz vor Freude schneller hüpft. Je mehr Raum wir den schönen Augenblicken in Herz und Kopf schenken, desto weniger Platz haben die unschönen. Daher achte ich inzwischen bewusst auf die kleinen Freuden des Alltags - von denen es mehr gibt, als man vielleicht glauben mag.

Drei bis fünf meiner Glücksmomente, die ich im Laufe einer Woche gesammelt habe, findet Ihr regelmäßig in dieser Rubrik:


Bankglück



Meine zwei eigenen Kinder, ein Kind, das die Mäuse besuchte, dessen Mama, weil das Kind noch nicht allein zu Besuch bleiben wollte, dessen jüngeres Geschwisterkind, weil das nicht allein zu Hause bleiben konnte, und ich: Bei den Spielverabredungen, die die Mäuse in ihrer Kindergartenzeit hatten, saßen wir meistens mindestens zu sechst an unserem Esszimmertisch, 
 weil es bei uns fast jedes Mal auch Kuchen gab. Und das zum Teil mehrmals pro Woche. Weil sich dann an den Wochenenden auch noch unsere Männer dazu gesellten, besorgten wir zu den erst vier, dann sechs Stühlen schließlich noch eine Bank, die uns bislang auch an Kindergeburtstagen mit mehr als zehn Gästen treue Dienste leistete.





Die Zeiten wandeln sich: Eben noch auf dem Hochstuhl, dann viele Jahre mit ihren Freunden auf der Bank, können die Mäuse inzwischen allein auf eigenen Stühlen sitzen - und sich auch ohne uns Mütter zum Spielen verabreden. Daher wanderte meine heißgeliebte Esszimmerbank, mit der ich viele Erinnerungen an gemütliche Nachmittage voller Kindergeplapper und Mami-Gespräche verbinde, jetzt raus aus dem Haus und vor die Haustür. 




Ich freue mich sehr über den vielen Platz und die frisch gewonnene Leichtigkeit in unserem recht kleinen Esszimmer. Vor allem aber freue ich mich schon jetzt auf die wärmeren Tage, an denen ich entspannt draußen vor der Haustür auf unserer Bank Platz nehmen werde. Mit einer Tasse Kaffee in der Hand werde ich den Mäusen dabei zusehen, wie sie auf Skateboards mit ihren Freunden die wildesten Stunts üben. Und das sicherlich so manches Mal mit der einen oder anderen Mama neben mir. Denn für die lieben unter ihnen rutsche ich auf meiner Bank gern auch weiterhin ein Stück zur Seite.


Tulpenglück



Tannenzweige, Zimt, Weihnachtsbraten und Raclette: Schwere Düfte waberten in den vergangenen Wochen durch unser Haus. Umso mehr freue ich mich, in diesen Tagen wieder kräftig durchatmen zu können, wenn ich durch unsere Räume gehe, aus denen jetzt auch der letzte klitzekleine Rest von Weihnachten verschwunden ist. Ich genieße derzeit die Pause zwischen Weihnachts- und Frühlingsdeko, die meinem Mann gar nicht auffällt, weil in unserem Haus das ganze Jahr über eh schon viel Kram herumsteht. 





Ich begrüße die Leere und die ersten Sonnenstrahlen auf unseren Holzdielen - dort, wo vor kurzem noch der Weihnachtsbaum stand - und bin froh über die allgemeine Ruhe, da der Schul-, Kindergarten-, Vereins- und Arzttermin-Rhythmus der Mäuse zum Glück erst langsam wieder Fahrt aufnimmt. 





Ich mag diese Wochen im Januar und Februar, in denen keine Weihnachtsvorbereitungen mehr zu treffen sind, aber auch noch keine Arbeiten im Garten anstehen. In diesen Tagen sammele ich Kraft, lese jede Menge Bücher, mache unsere Steuererklärung, schmiede Pläne für unseren Garten und setze beim Aussortieren beziehungsweise Neustrukturieren auf vielen Ebenen Zeichen für kleine und größere Neuanfänge. Besonders gut gelingt mir das mit dem Duft frischer Blumen in der Nase: Die Hyazinthen, die seit einer Woche in unserem Esszimmer blühen, und die ersten Tulpen, die ich jetzt vom Markt mit nach Hause brachte, sind die perfekten Begleiter meiner Aufbruchsstimmung.





Jungenzimmerglück



Das Zimmer des Mäuserichs war ursprünglich das Zimmer der Zaubermaus und zartrosa. Seitdem wir in der oberen Etage einmal alle Räumlichkeiten untereinander getauscht haben - unser Schlafzimmer ist nun der kleinste Raum (was tut man nicht alles...,seufz) - wohnt der Mäuserich im ehemaligen Zimmer seiner Schwester, das wir für ihn einst hellblau gestrichen hatten. Weil jetzt auch der Kleine im Sommer ein Schulkind wird, wurde es Zeit, sein Zimmer ein wenig zu tunen. 





Also rissen wir die alten Tapeten von den Wänden und der Decke, die noch vom Vorbesitzer des Hauses stammten, und brachten neue Vliestapeten an. Mein Mann setzte neue Steckdosen, wechselte den Lichtschalter aus und sprühte den Heizkörper weiß. 





Außerdem strichen wir die Schlafnische des Mäuserichs in einem wunderschönen Blauton, stellten die Schränke um, tauschten Regale aus und richteten direkt neben seinem Bett eine kleine Kuschelecke ein, die er sich explizit gewünscht hatte. Nicht nur für unseren Sohn ging mit dem neuen Zimmer eine (Kleinkind-) Ära zu Ende. 




Auch wir freuen uns riesig, dass wir jetzt erstmal eine Indoor-Pause einlegen können (ich weiß, das habe ich mir schon häufiger vorgenommen ;-)): Seit dem Kauf unseres Hauses vor sieben Jahren haben wir nach und nach jeden Raum - bis auf das große Bad - eigenhändig von Grund auf saniert, renoviert und modernisiert. Dazwischen haben wir noch den kompletten Garten und einen alten Wohnwagen aufgehübscht. 





So wie es ist, kann es jetzt erstmal bleiben - bis wir aufgrund möglicher Abnutzungserscheinungen mit allen Arbeiten von vorn beginnen.


Macht's Euch leicht,
herzliche Grüße,
Sarah



Die Idee zum Wochenglück habe ich von der Bloggerin Fräulein Ordnung, die mich schon häufig inspiriert hat.
  


         

Sonntag, 6. Januar 2019

Glücksmomente 01-2019: Abtauchen, aufbrechen, aufessen

Frische Tulpen, ein Käsekuchen, der ausnahmsweise mal gelungen ist, ein selbstgenähtes Kleid, das wie angegossen passt, und zwei Mäuse, die sich vor Lachen auf dem Wohnzimmerboden herumkugeln: Es gibt im Alltag so viele Momente des Glücks, in denen das Herz vor Freude schneller hüpft. Je mehr Raum wir den schönen Augenblicken in Herz und Kopf schenken, desto weniger Platz haben die unschönen. Daher achte ich inzwischen bewusst auf die kleinen Freuden des Alltags - von denen es mehr gibt, als man vielleicht glauben mag.

Drei bis fünf meiner Glücksmomente, die ich im Laufe einer Woche gesammelt habe, findet Ihr regelmäßig in dieser Rubrik:


Unterwasserglück



Streng genommen gehört Weihnachten nicht mehr zu den Glücksmomenten der vergangenen Woche, sondern der davor. Es soll hier jedoch nicht unerwähnt bleiben, weil es einfach schön war: einfach und schön, friedlich und fröhlich. Drei Tage lang keinerlei Verpflichtungen zu haben, in Ruhe ganz viel gemeinsame Zeit nur zu viert und viel im Schlafanzug zu verbringen, ohne Stress oder das Gefühl, irgendjemandem irgendetwas recht machen zu müssen, ist für mich das, was ein besinnliches, gesegnetes Weihnachtsfest ausmacht - und das hatten wir. 





Nach Weihnachten ist vor Silvester und genau in der Mitte zwischen den Jahren liegt der Geburtstag meines Mannes. Wir kommen also in diesen Tagen aus dem Feiern nicht mehr heraus. Überhaupt kommen wir in dieser Zeit wenig raus. Für Abwechslung sorgte der Ausflug, den sich mein Mann an seinem Geburtstag gewünscht hatte: Er wollte einfach mal abtauchen. 





Also waren wir im Sea Life in Hannover. Wieder nur zu viert. Ohne Oma und Opa, ohne Schwager oder Schwägerin, ohne Kumpel des Mäuserichs, beste Freundin der Zaubermaus sowie deren Eltern, ohne Kegelclub, Campingclique oder Nachbarnvonschräggegenüber. Ohne Anhang. Wir sind schließlich schon groß. Eine tolle Erfahrung, die wir nur zu gern weitergeben möchten: Also nicht nur das Malganzalleinmitsichbeschäftigen, sondern auch, die beeindruckende Unterwasserwelt in den riesigen Aquarien des Sea Life zu entdecken. 





Fasziniert sahen wir an einem der riesigen Becken zu, wie Rochen gefüttert wurden, die größer waren als der Mäuserich, winkten der Riesenschildkröte Oscar zu, als sie im Ozeantunnel zwischen Haien direkt über unsere Köpfe schwamm, lernten nebenbei, dass bei den Seepferdchen der Papa das Baby austrägt und was die Millionen Tonnen Plastikmüll so alles vernichten, die jedes Jahr im Meer landen. Toll war's: einfach, schön, friedlich und fröhlich.





 Plätzchenresteglück



Vanillekipferl, Mürbekekse, Marzipan-Ausstechplätzchen: Ich weiß nicht, wie viele Plätzchen ich in der Weihnachtszeit mit den Mäusen gebacken habe, aber es waren viele. Sehr viele. Zu viele vielleicht, wenn man bedenkt, dass die Mäuse auch im Kindergarten und in der Schule täglich Kekse aßen, die sie dort selbst hergestellt hatten. Zwei Keksdosen voll mit Marzipan-Spritzgebäck und eine ganze Schoko-Weihnachtsmannschaft hatten wir jetzt noch übrig.





Nachdem wir unseren Weihnachtsbaum am 5. Januar aus dem Haus geschmissen hatten und auch die restliche Weihnachtsdeko wieder in Kisten auf den Dachboden gewandert war, wirkten die beiden Plätzchendosen in meiner Küche recht einsam - wie Reliquien aus einer längst vergangenen Zeit. Nur wohin damit? Unsere Mäuse und mein Mann hatten sich an unseren selbst gebackenen Plätzchen bereits mehr als satt gegessen. Sie selbst zu essen, hielt ich in Anbetracht meiner frisch gefassten  und bisher noch nicht gebrochenen Vorsätze zudem für keine gute Lösung.





Bei dem Versuch, das Kilo Plätzchen und noch ein paar Schokoladen-Nikoläuse ganz schnell verschwinden zu lassen - nach dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn" - bin ich auf dem Blog CookingCatrin auf folgendes Rezept für einen Keks-Reste-Kuchen gestoßen, das ich nach unserem Geschmack etwas umgewandelt habe:


Plätzchenrestekuchen (nach einem Rezept von CookingCatrin)


Zutaten:


2 Schokoweihnachtsmänner (oder andere Schokofiguren) = 250 Gramm Schokolade 
500 Gramm Plätzchen (alle Sorten außer Kokosmakronen oder Pralinen zum Beispiel)
5 Eier
100 Gramm Puderzucker
1 Päckchen Backpulver
Etwas Butter und Mehl für die Form
Gefrierbeutel





Zubereitung:   


Ihr füllt die Plätzchen in einen Gefrierbeutel und haltet ihn mit der einen Hand zu, während Ihr mit einem Nudelholz oder einem Stößel die Kekse darin zerkleinert (so klein wie möglich). Jetzt sind die Schokoweihnachtsmänner an der Reihe: Auch sie zerkleinert Ihr in einem Gefrierbeutel - oder Ihr lasst sie im Wasserbad schmelzen. Dann gebt Ihr die Krümel, Eier, den Puderzucker sowie das Backpulver in eine Schüssel und verrührt das Ganze. Den Teig füllt Ihr nun in eine mit Butter sowie Mehl gefettete Backform (ich nehme eine Gugelhupf-Form) und schiebt ihn bei 175 Grad (Ober- und Unterhitze) für etwa 45 Minuten in den Ofen. Fertig = lecker!






Aufbruchglück


Ich habe ihn kommen sehen, den Jahreswechsel. Daher war ich bestens vorbereitet. Bereits am 1. Januar 2018 war mir bewusst, dass in der Nacht zum 1. Januar 2019 ein neues Jahr beginnen wird. Ich hatte also ausreichend Zeit, die vielen guten Vorsätze auf meiner Liste nach und nach abzuhaken (abzuhaken im Sinne von aufzugeben). Ich hatte zugleich aber auch 365 Tage lang genug Gelegenheiten, mein Haus und mein Leben so umzuräumen und neu zu strukturieren, dass ich mich darin wohlfühle. 





Das ganze Jahr über habe ich konsequent, klar und deutlich für Ordnung gesorgt - auf allen Ebenen  - im Dezember habe ich dann noch einmal einen Endspurt eingelegt. Mir war es wichtig, Dinge gerade zu rücken, zu sortieren und so manches aus meinen Schränken, meinem Haus und Herzen zu werfen, was darin nur unnötig Platz verschwendete.





So entrümpelte ich zum Beispiel unseren Dachboden, renovierte mit meinem Mann das Kinderzimmer des Mäuserichs, trennte mich von Büchern, Strickjacken, langjährigen Auftraggebern und Freundinnen: von allem, was (zu) mir nicht mehr passte oder mich nicht verdiente. 





Pünktlich zum 31. Dezember hatte ich alles erledigt: Rechnungen beglichen, unseren Sommer-Urlaub gebucht, die Anmeldung zum Yoga-Kurs abgegeben und unter anderem leere Flaschen zum Altglas-Container gebracht. Und es tut so gut, aufgeräumt in das neue Jahr zu starten. Alles, was wichtig ist, habe ich vor dem Neujahrsmorgen für mich ins Reine gebracht. Für alles andere wird sich bis zum 1. Januar 2020 sicherlich noch genug Gelegenheit bieten. Ich bin bestens vorbereitet.    






Ich wünsche Euch ein wunderschönes Jahr! Bleibt gesund, offen und ehrlich!
Herzliche Grüße, 
Sarah


Die Idee zum Wochenglück habe ich von der Bloggerin Fräulein Ordnung, die mich schon häufig inspiriert hat.

** Dieser Beitrag enthält unbeauftragte und unbezahlte Werbung für zwei Blogs und Sea Life.